In diesem Jahr startete der U21 Teil der Horst Festival Crew das kleine Geschwister Potpourri.
Der erste Eindruck des jungen Festivals:
Via twitter bin ich auf die Veranstaltung aufmerksam geworden, und muss sagen, im Vergleich zum Horst wird hier schonmal vieles besser gemacht, das Medium zur Kommunikation und nicht bloß zur einseitigen und sehr dürftigen Information genutzt.
Klarer Punkt für das Potpourri.

Zweiter Eindruck: Location und Programm
Während das Horst Festival als lokalpatriotisches Musikfestival gestartet war, und sich erst in den letzten Jahren mit einem “Kultur Zelt” auch anderen Künstlern geöffnet hat, leider aber auch die lokale Musikszene mehr und mehr abschrieb, wartet das Potpourri mit jungen Musikern aus der Umgebung auf. Aber neben der Hauptlocation TiG wurden weitere Standorte für Ausstellungen diverser Künstler organisiert. So zieht sich das Festival durch die Eickener Innenstadt, die sich seit kurzem zum Sammelpunkt für Künstler entwickelt hat und sich laut WDR nicht vor Künstlervierteln in Berlin oder Düsseldorf verstecken muss.
Das Horst fand bis zum vergangenen Jahr auf dem Platz der Republik statt, welcher am Abschlusstag mit den beiden Headlinern Cro und Kraftklub dem Andrang der Besucher nicht ausreichend Platz bieten konnte. Dafür punktet der Standort durch die unmittelbare Nähe zum Hauptbahnhof. Eine neue, größere Location wird sich hier erst behaupten müssen.
Doch auch das Eickener Künstlerviertel ist nicht allzu weit vom HBF entfernt, ist er doch fußläufig in ca. 15 Minuten zu erreichen. Manko beider Festivals: Über die 22Uhr Grenze hinaus findet keines der beiden statt.
Fazit: Unentschieden

Das Programm:

1. Close To Freedom
2. Simon Wollenberg
3. Best Before End
4. Herbst
5. BlindSpot5

Diese fünf Bands treten im Contest gegeneinander an. Ohne auf eine der einzelnen Bands einzugehen, wer hierzu Infos möchte, klicke bitte auf die links, ist fest zu stellen, das diese durchweg regionaler Herkunft sind. Ebenso das Rahmenprogramm. Im Vergleich zum Horst Festival, wo gefühlt gar keine lokalen Bands mehr auftreten, klarer Punkt für das Potpourri.

Auf dem Festival angekommen muss ich dann aber leider viele Gesichter der Horst-Orga sehen, die nach meinem persönlichen Befinden viel zu viele Anweisungen geben. Dadurch entsteht der Eindruck, das dieses Festival nur nach außen von U21 organisiert wurde. Eigentlich schade, denn damit ist das Potpurri leider ebenso verrucht, wie der große Bruder Horst.
Durchgefallen!

Trotzdem hat mir der Besuch des Festivals Spaß gemacht, ich hoffe auf Wiederholung, wo ich mich auch gerne vom Gegenteil dieses Berichtes überzeugen lasse.

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke.

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